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Verlag Opus Magnum


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Heft-Nr. 28: Macht Drucken E-Mail
 
 
Heft 28 gross

Heft Nr. 28  •  August 2012

Schwerpunkt:

Macht – Faszination und Tabu

Leseprobe:
Suchst du das Höchste, das Größte?
Die Pflanze kann es dich lehren.
Was sie willenlos ist,
sei du es wollend – das ist's!

Friedrich Schiller

Liebe Leserinnen und Leser,
 
als wir uns mit dem Thema der Macht für dieses Heft intensiver zu beschäftigen begannen, stießen wir auf ein Phänomen, das uns bei uns selber überraschte: das Tabu der Macht. Obwohl uns die gegenwärtige und die vergangene große Weltgeschichte in eindrücklicher Weise die Faszination der Macht vor Augen führt, sich fast alles um die Macht der Götter, Könige, Herrscher und Helden dreht, scheint es im Kleinen unseres persönlichen alltäglichen Lebens fast gar nicht darum zu gehen.
 
Es scheint uns inzwischen leichter zuzugestehen, dass uns Sex und Geld interessieren, als dass wir zugeben könnten, an Macht interessiert zu sein. Macht verbinden wir mit Egoismus, Gier, Narzissmus, Rücksichtslosigkeit, Herrschsucht und Gewalttätigkeit. Machtstreben, das wissen wir spätestens seit dem Christentum, ist des Teufels, ein Schattenbereich, den fast alle Religionen anprangern – allerdings, wie wir bis heute sehen, ohne großen Erfolg. Im Gegenteil: Durch die Schaffung unserer Götter, vor allem auch der monotheistischen patriarchalen Gottesbilder, haben wir – aus einem Ohnmachtsgefühl heraus? – die All-Macht der Eltern bzw. des Ur-Vaters oder Großen Vaters verewigt. Bis heute streben Religionen nach Macht und weltumspannender Geltung.
 
Was ist Macht? Macht (idg. magh: können, vermögen; Fähigkeit und Kraft, auch Zeugungskraft haben; über Mittel, Geld und Gut verfügen) bedeutet, dass wir versuchen, unser Wollen gegen innere und äußere Widerstände durchzusetzen. Sobald wir ein Ziel erreichen möchten, üben wir psychische und soziale Macht aus, müssen wir inneren und außerhalb von uns liegenden Hemmungen, Hindernissen, Widerständen entgegentreten und sie zu überwinden suchen.
 
Wenn wir uns im Kleinen unseres alltäglichen Lebens bewusst nach Machttendenzen umschauen, stoßen wir bald überall auf sie, als erstes natürlich in unserer eigenen Psyche. Wir möchten schließlich unser „eigener Herr (Frau)", „Frau (Herr) im eigenen Hause" und „Herr/Frau der Lage" sein. Unsere Gedanken, Emotionen, Affekte und Komplexe möchten wir gerne bewusst machen, beherrschen bzw. so lenken und modulieren, dass sie so sind, wie wir sie gerne hätten (auch wenn wir immer spüren, dass uns das nicht gelingt). Und in Beziehung zu anderen Menschen findet unentwegt ein meist recht subtil geführter Machtkampf statt, der die anderen dazu bringen soll, das zu denken, zu fühlen oder zu tun, was wir wollen.
 
Wenn die üblichen Machtmittel nicht genügen, wenn wir mit unserem Wissen, unserer Kontrolle und unserem Handeln an Grenzen stoßen, greifen wir auch heute noch auf die Methoden der „Magie" zurück. Magie (lat. magia: Lehre der Zauberer, Zauberei) bezeichnet Praktiken, durch die der Mensch mit Hilfe besonderer psychischer Kräfte, mit Hilfe von Formeln, Imaginationen, Gebeten usw. seine eigenen Wünsche und Vorstellungen auf die Umwelt und die Mitmenschen übertragen will. Auch wenn diese Methoden nicht wissenschaftlich belegbar sind, so können sie psychologisch gesehen wirksam sein. „Der böse Blick", magische Rituale, ein Talisman oder ein Statussymbol beeindrucken uns unterschwellig oft sehr stark, z. B. indem wir durch sie eine Schwächung oder Besserung unseres Selbstvertrauens erfahren.
 
Im mitmenschlichen Zusammenleben ist Macht also dauernd präsent, auch wenn wir es nicht gerne wahrhaben wollen. Jede Form von privater und sozialer Beziehung ist mit Konkurrenz, Rivalität und Machtausübung verbunden, denken wir an die Macht von Familiensystemen, die Macht der Mütter und Väter, die Macht der Kinder, die Macht von Männern und Frauen, von Freunden, Nachbarn und Kollegen, die Macht von Autoritätspersonen wie Erziehern, Lehrern, Vorgesetzten, Managern, Ärzten, Therapeuten, Pfarrern, Polizisten, Beamten, Politikern. Im öffentlichen Leben begegnet uns die Macht der Medien und der Werbung, die Macht des Staates, der Institutionen und Organisationen, die Macht des Geldes, der Statussymbole, der charismatischen Persönlichkeit etc.
 
Obwohl Machttendenzen allgegenwärtig sind, haben wir oft den Eindruck, es seien vor allem die Anderen, die Macht auf uns ausüben wollen. Wir selbst – und ganz besonders Menschen aus sozialen Berufen – erleben uns eher als kooperative, anpassungsfähige, freundliche, wohlwollende Menschen und sogar als hilflose und ohnmächtige „Opfer" machtvoller Fremd-Einflüsse.
 
Aber das ist eine Fehlwahrnehmung: Natürlich versuchen auch wir unentwegt, unseren Machtbereich auszudehnen. Fast jede Handlung, jedes Wort, jede Mimik, Gestik, jede Kommunikation mit anderen Menschen hat immer auch einen appellativen und manipulativen Anteil, mit dem wir den Anderen von unserem Standpunkt, unserer Ansicht überzeugen wollen.
 
Der offenen und direkten Beeinflussung der „Machtmenschen" durch Befehlen, Anordnen, Kontrollieren, Konfrontieren, Überreden, Überzeugen, Belohnen, Bestrafen usw. entgegengesetzt, nutzen „wir Gutmenschen" allerdings eher passive „Waffen", wie Schweigen, Rückzug, Vergessen, Übersehen, Flucht in die Krankheit, Leiden, Sich-Opfern, aber auch eher verdeckte Manöver wie Tarnung, Täuschung, Intrigen, Verleumdung usw.
 
Um zum Eingangszitat von Friedrich Schiller zu kommen: Was jede Pflanze, jeder kleinste Grashalm tun, wenn sie mit großer Geduld und Hartnäckigkeit durch die Erde ans Licht brechen, wenn sie mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln ihre individuelle Eigen- und Einzigartigkeit zum Ausdruck und zur Verwirklichung bringen, genau das tun wir auch und damit folgen wir dem „principium individuationis".
 
Evolutionsbiologen sehen dies ganz einfach und natürlich: Neben der Arterhaltung und Fortpflanzung geht es uns allen notwendigerweise an erster Stelle um unsere Selbsterhaltung. Das Individuum ist der einzige Lebensträger, wie Jung hervorhob, auf den es zuletzt ankommt. Ohne individuelle Lebewesen gibt es keine Gemeinschaft. Je mehr Macht und Einfluss wir als Einzelwesen haben, desto mehr können wir unser individuelles Leben durchbringen und unsere Gene verbreiten. Je machtvoller wir sind, desto mehr Sexualpartner und Kinder können wir haben und desto mehr können wir für diese sorgen.
 
Das schließt Kooperation und Solidariät mit anderen Menschen keineswegs aus, denn die Gemeinschaft ist ja gleichzeitig auch unsere Lebensbasis. Oft aber ist es schwer, beiden Seiten in guter Weise gerecht zu werden. Deshalb gehört der Konflikt zwischen dem Individuellen und der Gemeinschaft zu den zentralen Themen der Individuation.
 
Während sich große Religionen und Philosophen seit Thukydides, Platon, Aristoteles und Augustinus, die des Mittelalters und der Scholastik, der Aufklärung und des 19. Jahrhunderts mit den Beziehungen zwischen Herrschenden und Beherrschten, der Macht der Besitzenden und des Kapitals, der Macht des Staates gegenüber dem Individuum, der Ausübung von Macht und Recht beschäftigten, fanden Schopenhauer und vor allem Nietzsche einen anderen Ausgangspunkt: den Willen oder auch den Trieb zur Macht als Ausdruck des Lebens und des Menschen.
 
Freud stand offenbar so unter der Macht seiner Sexualdoktrin, dass es ihm nicht möglich war, die Thesen von Nietzsche oder Adler in sein Denksystem zu integrieren. Aber selbst für Alfred Adler, der das Machtstreben in den Mittelpunkt seiner Psychologie stellte, war dieses am Anfang vor allem ein Ausdruck einer Kompensation und Überkompensation von erlebter Minderwertigkeit. Das Machtstreben hat er wohl erst später als genuines Bedürfnis angesehen.
 
Jung sah den Eros und das Machtstreben als gleichwertige Kräfte an und sah darüber hinaus noch weitere zentrale Wirkfaktoren der Psyche. Aber auch bei Jung ist recht auffällig, dass das Phänomen der Macht direkt wenig behandelt wird; es erscheint meist indirekt verbunden mit anderen Themen, z. B. dem Unbewussten, den Komplexen, der Mana-Persönlichkeit, dem Heldenweg, dem Selbst, also in Verbindung mit innerpsychischen Kräften.
 
Erstaunlich also: Auch unter Tiefenpsychologen, die doch die hell-dunkle Ganzheit des Menschen berücksichtigen wollen, wird das Motiv der Macht kaum ausreichend differenziert diskutiert. Ein Grund könnte in der Ethik des „guten Menschen" liegen. Psychologen, Ärzte, Theologen und andere sozial Tätige haben meist eine sehr hohe Berufsethik. Obzwar sie in vieler Hinsicht sehr mächtig sind, dürfen sie in ihrem Handeln und Selbstbild nicht selbstsüchtig und mächtig sein: Sie müssen bewusst, abstinent, neutral, stillschweigend, reif, einfühlsam, geduldig, „containend", aushaltend, aufopfernd, verantwortungsvoll, immer wohlwollend und hilfsbereit sein. Zuzugeben, dass auch sie triebgesteuert, geldgierig, machthungrig und klatschsüchtig sind, ist mit einer solchen idealen Persona schwer zu vereinbaren.
 
Ein weiterer Grund für die Tabuisierung der Macht in diesen Berufen könnte der sein: Erfolgreiche Machtausübung hängt oft auch damit zusammen, dass sie als solche nicht recht bemerkt wird. Wenn sie von Anderen deutlich erkannt würde, könnten diese sich besser und berechtigter gegen sie wehren. Also wird Machtausübung oft mit „guten" Gründen und „edlen" Motiven bemäntelt: „Ich meine es doch nur gut mit Dir", „Ich will doch nur dein Bestes!" ... So müssen gerade auch „gute, liebevolle Menschen" sich mit ihrem meist verleugneten Macht-Schatten konfrontieren.
 
Es sind besonders altruistische Persönlichkeiten, vor denen man sich in acht zu nehmen hat! Wir sind eben keine Götter, wir haben einen Schatten, und wir haben eine düstere Ahnung davon, dass es hinten irgendwo nicht stimmt. Manchmal braucht man fünfzig Jahre, bis man das merkt.

(C. G. Jung, Kinderträume, S. 199)

Das Prinzip der Polarität und der Selbstregulation macht uns verständlich, dass Leiden, Stress und psychische Störungen vor allem dann entstehen, wenn wir einen Teil der gegebenen psychischen Polaritäten verdrängen. Die eigenen Machttendenzen zu erkennen, zu akzeptieren und auch bewusst zu nutzen, lässt uns die in der Abwehr gebundene Energie zurück gewinnen.

Vom einseitigen Standpunkt der Bewusstseinseinstellung aus gesehen, ist der Schatten ein minderwertiger Persönlichkeitsanteil und wird daher verdrängt durch intensiven Widerstand.
Das Verdrängte muss aber bewusst werden, damit eine Gegensatzspannung entstehe, ohne welche keine Weiterbewegung möglich ist.
Das Bewusstsein ist gewissermaßen oben,
der Schatten unten, und da Hoch immer nach Tief strebt und Heiß nach Kalt, so sucht jedes Bewusstsein, ohne es vielleicht zu ahnen,
nach seinem unbewussten Gegensatz,
ohne den es zu Stagnation,
Versandung oder Verholzung verurteilt ist.
Nur am Gegensatz entzündet sich das Leben.

(C. G. Jung, GW 7, § 78)

Wenn wir uns mutig mit unserem Macht-Schatten bis in seine dunkelsten Abgründe auseinandersetzen, haben wir uns nicht nur einer unangenehmen Selbsterkenntnis und höherer moralischer Verantwortungsbewusstheit zu stellen, sondern auch einen kaum erwarteten Gewinn. Wir können dann auch die Freude und Lust der Selbstwirksamkeit, der Effektivität, des Leistungsstolzes deutlicher erleben, uns ganzheitlicher und dynamischer fühlen und das Leben in seiner ganzen Mächtigkeit in uns pulsieren spüren. In diesem Sinne wünschen wir Ihnen:
„Möge die Macht mit Dir sein!" *

Ihre Anette und Lutz Müller

*Das ist der Abschiedsgruß der „Jedi-Ritter" aus dem Film-Epos „Krieg der Sterne", wobei die Macht eine Art unpersönliche Lebens-Energie bezeichnet, die das Universum durchflutet.


die vielen spielerisch-kreativen Methoden. Dennoch
gibt es nur sehr wenige positive Äußerungen
zum Glücksbegriff oder zur Freude bei
Jung.
In einem Interview antwortete Jung auf die
Frage, was nach seiner Ansicht die Voraussetzungen
zum Glücklichsein sind:
„1. Eine gute körperliche und geistige Gesundheit.
2. Gute persönliche, nahe Beziehungen wie
z. B. in der Ehe, in der Familie, und in Freundschaften.
3. Die Fähigkeit, das Schöne in der Kunst
und der Natur wahrzunehmen.
4. Angemessene Lebensbedingungen und
eine befriedigende Arbeit.
5. Eine philosophische oder religiöse Weltanschauung,
die einem helfen kann, mit den
Schwierigkeiten des Lebens erfolgreich zu
Rande zu kommen.“ (Jung, Gespräche mit
C. G. Jung, 1986, S. 313)
Damit benennt Jung durchaus einige der
grundlegenden Faktoren, die auch von modernen
Glücksforschern als zentral bezeichnet
werden. Er ist aber sehr zurückhaltend, was
ein aktives Anstreben und dauerhafteres Erreichen
von Glückszuständen angeht und betont,
dass Leiden und Glück ein dem Leben notwendiges
Gegensatzpaar sind.
„Selbstverständlich kann es ohne Leiden kein
Glück geben. Der deutsche Philosoph Schopenhauer
sagte, Glück sei nur das Ende des
Leidens. Das ist eine etwas negative Definition.
Insofern Leiden ein sehr realer Zustand ist,
muß Glück ebenso real sein. Aber bedauerlicherweise
können die beiden nicht ohne einander
bestehen. Sie sind so eng verbunden,
daß Glück leicht in Leiden umschlägt, wie umgekehrt
intensivstes Leiden eine Art übermenschlichen
Glücksgefühls hervorrufen kann.
Sie bilden ein dem Leben unerlässliches Gegensatzpaar.“
(Jung, Briefe 1, S. 313)
„Alle Faktoren, die man gemeinhin als glückbringend
betrachtet, können unter bestimmten
Umständen das Gegenteil hervorbringen.
Selbst die idealsten Voraussetzungen sind
keine Garantie für das Glück. Eine vergleichsweise
kleine Störung im biologischen oder seelischen
Gleichgewicht kann genügen, um das
Glück zu zerstören. Weder eine gute Gesundheit,
noch günstige finanzielle Verhältnisse,
noch ungetrübte Familienverhältnisse können
einen z. B. vor unsäglicher Langeweile bewahren
- vor einer Langeweile, bei der sogar eine
Veränderung der Verhältnisse, durch eine nicht
zu schlimme Krankheit ausgelöst, eine willkommene
Abwechslung wäre.“ (Jung, Gespräche
mit C. G. Jung, 1986, S. 314 f)
Diese polare Sichtweise von Glück und Unglück
hat aber dennoch dem Glückserleben in
Jungs Werk nur wenig Raum eingeräumt, wenn
man davon absieht, dass die Individuation für
ihn das höchste Glück darstellt (vgl. Zitat S. 8)
Unter den deutschsprachigen Autoren der
Analytischen Psychologie sind es insbesondere
Verena Kast (z. B. Freude, Inspiration,
Hoffnung, 1991), Lutz Müller (z. B. Trotzdem ist
die Welt ein Rosengarten, 1996, 2010) und Riedel
(z. B. Geschmack am Leben finden, 2004),
die in ihren Büchern immer wieder auch die
positiven Aspekte des Lebens in den Mittelpunkt
stellen. Verena Kast hat beispielweise
empfohlen, neben der üblichen Krankheitsanamnese
auch eine Glücks- und Freudenanamnese
zu erheben und diesbezüglichen Tabuisierungen
und Hemmungen therapeutisch
aufzuarbeiten.
Gleichwohl entsteht der Eindruck, dass die
Analytische Psychologie im Hinblick auf den
bewussten Einbezug von Glücks- und Wohlfühlfaktoren
in ihr Persönlichkeits- und Behandlungskonzept
noch einigen Nachholbedarf
hat. Dabei sind wir überzeugt, dass dies
rasch und mühelos gelingen kann, weil die
Grundausrichtung der Analytischen Psychologie
schon immer ganzheitlich, kreativ, final-prospektiv
orientiert ist.
Wir würden uns freuen, wenn es den Autoren
dieses Heftes gelingen würde, auch in Ihnen
Hoffnung und Begeisterung dafür zu wecken,
dass Dankbarkeit, Freiheit, Liebe, Freude,
Glück, Humor und schöpferisches Leben Werte
sind, für die es sich lohnt, zu leben.
Ihre Anette und Lutz Müller
 

AKTUELLE AUSGABE


Aktuelles Heft

Heft Nr. 38 • September 2017
Hinweis für den Buchhandel (Libri): Jung Journal 38 • Forum für Analytische Psychologie und Lebenskultur • (Broschiert) •
von Prof. Dr. Lutz Müller (Herausgeber) • ISBN: 978-3-939322-38-2

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