Erscheinungsweise

 
zweimal jährlich,
im März und September

REDAKTION

 
Prof. Dr. Lutz Müller,
Anette Müller,
Bernd Leibig,
Margarete Leibig,
Dieter Volk

Layout und Korrektur:
 
Barbara Fischer,
Sabine Gottmann

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Verlag Opus Magnum


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Heft-Nr. 30: Geld Drucken E-Mail
Heft 30 gross

Heft Nr. 30  •  August 2013

Schwerpunkt:

G€LD

Leseprobe:

Liebe Leserinnen und Leser,
 
 
„Geld regiert die Welt" heißt es, aber auch, fast paradox: „Über Geld spricht man nicht." Obwohl Geld doch ganz offensichtlich von zentraler Bedeutung für unser aller Wohlergehen ist und die bewusste Auseinandersetzung mit ihm von daher einen ebenso zentralen Inhalt der Individuation ausmachen müsste, unterliegt auch dieses Thema – wie das Thema Macht im Heft 28 – einer merkwürdigen Tabuisierung.

Es scheint, als solle uns das Thema Geld und welche große Rolle es in unserem Leben spielt, irgendwie unbewusst bleiben. Wir reden nicht oder kaum über unser Geld, obwohl wir vielleicht mehr daran denken als an die uns nahen Menschen, und wir verschweigen Fantasien, Emotionen, Ängste, Wut u. a., die sich um unser Geld drehen. Wir fassen unser Geld und Gold gerne an, wir blättern gerne unsere Vermögensübersichten durch und überlegen uns, wie unsere Finanzsituation in der Zukunft aussehen wird. Aber darüber zu sprechen oder über unser Interesse am Besitz, am Reichtum und an der Macht, ist uns meist sehr unangenehm und peinlich. Unsere Beziehung zum Geld ist offenbar etwas sehr Intimes und ein sehr sensibler Teil unserer Identität. Wer mehr als andere verdient, fürchtet beneidet zu werden, wer weniger verdient, schämt sich, fühlt sich als Versager: „Haste was, biste was!"

Der Begriff Geld stammt vermutlich vom althochdeutschen „gelt" ab, der auch z. B. in gelten und vergelten steckt. Wer Geld hat, der gilt etwas und der muss nichts schuldig bleiben.
 
Das Geldthema berührt somit Selbstwert-, Leistungs-, Rivalitätskomplexe und provoziert vielfältige Beziehungskonflikte, die aus den mit diesen verbundenen allgemeinmenschlichen Komplexreaktionen hervorgehen.
 
Hinzu kommt: Obwohl Geld – zumindest für die „Geldmenschen" – ja nicht „stinkt", hat es – besonders für die „Gutmenschen" – doch auch einen deutlich „anrüchigen", „schnöden", „schmutzigen" Charakter. Das könnte mit dem von der Psychoanalyse gesehenen Zusammenhang von Geld, Gold und Kot (Kot als frühe Form eigenen Besitzes und eigener „kreativer" Produktion) und der Konfliktdynamik von Hergeben, Schenken versus Zurückhalten und Behalten zusammenhängen; oder mit dem von der christlichen Tradition her behaupteten Zusammenhang zwischen dem Geld, dem Seelenverlust und dem Teufel (der den Menschen ja zu Macht und Reichtum verführen will).

Auch in philosophischer Hinsicht wurden Geld, Kapital und Besitz immer wieder „verteufelt". Kaum jemand hat den „bösen", entfremdenden Charakter des Geldes vehementer angeprangert als Karl Marx: „Das Geld ist der allgemeine, für sich selbst konstituierte Wert aller Dinge. Es hat daher die ganze Welt, die Menschenwelt wie die Natur ihres eigentümlichen Wertes beraubt. Das Geld ist das dem Menschen entfremdete Wesen seiner Arbeit und seines Daseins, und dieses fremde Wesen beherrscht ihn, und er betet es an." Die Lösung, die der Kommunismus anstrebte, um diese Entfremdung des Menschen aufzuheben, scheint aber nicht tragfähig zu sein, vermutlich auch, weil er die Stärke des Prinzips „Eigennutz" im Menschen unterschätzt.

Diese und andere Zusammenhänge mögen also dazu beitragen, dass man über Geld nicht sprechen und sich seine Beziehung zu ihm nicht wirklich bewusst machen darf. Das hat aber wahrscheinlich schlimmere Folgen, als wir ahnen. Möglicherweise sind die großen Wirtschafts- und Finanzkrisen, von denen wir auch in diesem Heft immer wieder lesen, auch zu einem guten Teil „unserer aller Schuld" – ein Resultat unseres Unbewusstbleibens gegenüber der immensen Bedeutung des Geldes für uns und unseres naiven, oft magisch-wundergläubigen Umgangs mit ihm.

Gut denkbar ist ja, dass die „machthungrigen und geldgeilen Ausbeuter und Teufel" der Großbanken und Finanzdienstleister, das Unbewusstlassen und Tabuisieren unserer eigenen diesbezüglichen Schattenseiten gehörig ausnutzen, um uns für ihre Zwecke zu ködern und zu manipulieren. Weil wir selbst mit die- sem „schmutzigen Geschäft" nichts zu tun haben wollen, lassen wir es vertrauensvoll von denen „verrichten", die damit keine Skrupel haben. Und natürlich tarnen diese ihr „Geschäft" und ihre heimlichen „Machenschaften" so sehr, dass wir keine Chance mehr haben, die genauen Zusammenhänge zu verstehen. So können sie uns richtig „verscheißern."

Die Hoffnung, aus „Scheiße" bzw. „Beschiss" könne Gold gemacht werden, ist eine alte alchemistische Vorstellung. „In stercore invenitur" (sinngemäß: im Dreck auf der Straße wird der Stein der Weisen gefunden - damals lief in den Städten noch der ganze menschliche Unrat über die Straßen) heißt einer ihrer zentralen Sätze. In dem Werk „Psychologie und Alchemie" von C. G. Jung finden wir folgenden kurzen Traum eines Klienten von Jung (vgl. GW 12, 18. Traum, S. 102ff.): „Ein Mann bietet ihm auf der flachen Hand Goldmünzen an. Der Träumer aber wirft sie entrüstet zu Boden und bereut seine Handlung unmittelbar hernach aufs tiefste. Dann findet auf abgegrenztem Platz eine Varietévorstellung statt."

Im Traum geschieht etwas durchaus Typisches für „Gutmenschen" mit „aufgeklärtem", intellektuellem und religiösem Bewusstsein. Münzen werden entrüstet weggeworfen, als seien sie unter der Würde des Träumers: zuviel Materielles, zuviel Profanes, zuviel Triebhaftes und Gieriges. Jung meint, dass die Münzen, „die grobe Materialität des gelben Metalls mit seinem odiosen Beigeschmack ..." weggeworfen werden, könne uns zeigen, wie schwer es unserem Bewusstsein manchmal fällt, den „lapis" zu finden, weil er „exilis", unansehnlich, sei, weil er das Billigste sei, das überall vorkommt ..." Dazu passen auch unsere umgangssprachlichen Namen für das Geld: Asche, Koks, Flöhe, Kröten, Mäuse, Kies, Kohle, Lappen, Heu, Moos, Pulver, Schotter, Steine etc.

Die heftige Reue des Träumers sei eine Reaktion darauf, dass „das kostbare Geheimnis verworfen und damit die Sphinxfrage unrichtig beantwortet wurde." Dass das Gold geprägt sei, das heißt geformt, abgestempelt und bewertet, könne darauf hinweisen, dass Formung und Benennung für die Psyche und die Entwicklung des Menschen zentral seien: „Der natürliche Mensch ist kein Selbst, sondern Massenpartikel und Masse, ein Kollektivum bis zu dem Grade, dass er seines Ich nicht einmal sicher ist. Darum bedarf er schon seit uralten Zeiten der Wandlungsmysterien, die ihn zu ‚etwas' machen und damit der tierähnlichen Kollektivpsyche, die ein bloßes Vielerlei ist, entreißen. Wird aber das unansehnliche Vielerlei des ‚gegebenen' Menschen verworfen, so wird auch seine Integrierung, die Selbstwerdung, verunmöglicht."

Warum ist die „Sphinxfrage" vom Träumer unrichtig beantwortet worden? Das Rätsel der Sphinx drehte sich bekanntlich um die Frage des Menschseins. Und in der Analytischen Psychologie ist klar, dass es bei dieser Frage um den Sinn der menschlichen Existenz, die Individuation und immer um den vollständigen Menschen geht, um den ganzen Menschen mit „Herz" und Verstand, mit „Tierischem" und „Göttlichem", mit Bewusstem und Unbewusstem, mit „Geistigem" und „Materiellem", mit Dunklem und Hellem.

Es hilft einfach nicht, einen psychischen Inhalt – und scheint er noch so banal, primitiv und gewöhnlich wie unser Interesse am Besitz und Geld – einfach entrüstet „wegzuwerfen", das heißt zu verleugnen, zu unterdrücken oder zu verdrängen, um ihm seine Energie zu nehmen. Denn es sind ja gerade auch diese „primitiven", „archaischen" Energien, die uns in der Evolutionsgeschichte geholfen haben, unsere Existenz zu sichern, zu überleben und uns fortzupflanzen. Sie sind und bleiben von äußerster Vitalität und Stärke, auch wenn unser „reifes" Bewusstsein sie gerne verleugnen oder überwinden möchte.

So scheint es nach tiefenpsychologischer Erkenntnis nur einen guten Weg zu geben: den der Integration dieser Energien. Das bedeutet ein Bemühen um eine weitgehende bewusste Auseinandersetzung mit unseren Sicherheits-, Besitz-, Macht- und Geltungstendenzen, mit ihren positiven wie negativen Seiten. Erst daraus kann sich ein verantwortlicher, bewusster Umgang mit ihnen entwickeln.

Und eine solche Auseinandersetzung muss natürlich auch ganz besonders mit dem Geld geschehen, da es doch außerweltlich und innerpsychisch einen „höchsten Wert", die „schwer erreichbare Kostbarkeit" darstellt und symbolisiert. Umso mehr noch, wenn man bedenkt, dass Geld eine Sache ist, in der sich ein großer Teil unserer Lebensenergie und Lebenszeit - das Wichtigste, was wir haben – sublimiert und verdichtet.

Von daher müsste doch die Frage, wieviel wir von unserer Lebensenergie und Lebenszeit durch Arbeit in Geldenergie umwandeln und wieviel wir davon unmittelbar, direkt und konkret leben und nicht auf die „lange Bank" schieben wollen, ganz elementar für uns sein! Apropo „Umwandlung": In der Alchemie war ein zentrales Symbol für die „Wandlungssubstanz", also die Sache, die sich von der unansehlichen schmutzigen Ausgangssubstanz, der „prima materia", zum „Stein der Weisen" oder „lapis philosophorum" transformierte, die mythische Gestalt des Hermes-Mercurius. Mit diesem trickreichen, kaum fassbaren, flügelfüßigen Götterboten, dem Gott der Kaufleute und Händler, der Reisenden, Diplomaten und Vermittler, dem Herrn der Wege und Kreuzungen, aber auch der Gaukler, Lügner, Betrüger und Illusionskünstler aller Art müssen wir uns dringend beschäftigen, wenn wir etwas von der Welt der Banken, der Medien und Informationen, des „Entertainment", der Politik und der Vielgestaltigkeit und Wandlungsfähigkeit der Psyche verstehen wollen. Denn auf allen diesen Gebieten mischt Hermes kräftig mit. Nur wenn wir etwas mehr von den Künsten des Hermes in uns kennen, können wir auch auch etwas besser dem Hermes draußen begegnen.

Interessanterweise taucht in dem oben beschriebenen Traum am Ende ja auch eine Varietéverstaltung auf. Zirkus, Theater und Varieté (franz. bunte Vielfalt) bieten gesellige Unterhaltung, in der sich Geschick und Können oft genug mit Schein und Täuschung verbinden und von „fahrendem Volk", den Schützlingen des Hermes, betrieben werden. Und zwischen diesem vergnüglichen, schattenhaften, bunten „fahrenden Volk" und der Welt der „grauen Herren" der Banken und der Politik mit ihren weißen Hemden und Krawatten, die uns den Anschein besonderer Seriosität geben sollen, lassen sich etliche Gemeinsamkeiten auffinden, wenn man genauer hinschaut und die Tricksterhaftigkeit des Hermes dahinter sieht.

Ihre Anette und Lutz Müller

die vielen spielerisch-kreativen Methoden. Dennoch
gibt es nur sehr wenige positive Äußerungen
zum Glücksbegriff oder zur Freude bei
Jung.
In einem Interview antwortete Jung auf die
Frage, was nach seiner Ansicht die Voraussetzungen
zum Glücklichsein sind:
„1. Eine gute körperliche und geistige Gesundheit.
2. Gute persönliche, nahe Beziehungen wie
z. B. in der Ehe, in der Familie, und in Freundschaften.
3. Die Fähigkeit, das Schöne in der Kunst
und der Natur wahrzunehmen.
4. Angemessene Lebensbedingungen und
eine befriedigende Arbeit.
5. Eine philosophische oder religiöse Weltanschauung,
die einem helfen kann, mit den
Schwierigkeiten des Lebens erfolgreich zu
Rande zu kommen.“ (Jung, Gespräche mit
C. G. Jung, 1986, S. 313)
Damit benennt Jung durchaus einige der
grundlegenden Faktoren, die auch von modernen
Glücksforschern als zentral bezeichnet
werden. Er ist aber sehr zurückhaltend, was
ein aktives Anstreben und dauerhafteres Erreichen
von Glückszuständen angeht und betont,
dass Leiden und Glück ein dem Leben notwendiges
Gegensatzpaar sind.
„Selbstverständlich kann es ohne Leiden kein
Glück geben. Der deutsche Philosoph Schopenhauer
sagte, Glück sei nur das Ende des
Leidens. Das ist eine etwas negative Definition.
Insofern Leiden ein sehr realer Zustand ist,
muß Glück ebenso real sein. Aber bedauerlicherweise
können die beiden nicht ohne einander
bestehen. Sie sind so eng verbunden,
daß Glück leicht in Leiden umschlägt, wie umgekehrt
intensivstes Leiden eine Art übermenschlichen
Glücksgefühls hervorrufen kann.
Sie bilden ein dem Leben unerlässliches Gegensatzpaar.“
(Jung, Briefe 1, S. 313)
„Alle Faktoren, die man gemeinhin als glückbringend
betrachtet, können unter bestimmten
Umständen das Gegenteil hervorbringen.
Selbst die idealsten Voraussetzungen sind
keine Garantie für das Glück. Eine vergleichsweise
kleine Störung im biologischen oder seelischen
Gleichgewicht kann genügen, um das
Glück zu zerstören. Weder eine gute Gesundheit,
noch günstige finanzielle Verhältnisse,
noch ungetrübte Familienverhältnisse können
einen z. B. vor unsäglicher Langeweile bewahren
- vor einer Langeweile, bei der sogar eine
Veränderung der Verhältnisse, durch eine nicht
zu schlimme Krankheit ausgelöst, eine willkommene
Abwechslung wäre.“ (Jung, Gespräche
mit C. G. Jung, 1986, S. 314 f)
Diese polare Sichtweise von Glück und Unglück
hat aber dennoch dem Glückserleben in
Jungs Werk nur wenig Raum eingeräumt, wenn
man davon absieht, dass die Individuation für
ihn das höchste Glück darstellt (vgl. Zitat S. 8)
Unter den deutschsprachigen Autoren der
Analytischen Psychologie sind es insbesondere
Verena Kast (z. B. Freude, Inspiration,
Hoffnung, 1991), Lutz Müller (z. B. Trotzdem ist
die Welt ein Rosengarten, 1996, 2010) und Riedel
(z. B. Geschmack am Leben finden, 2004),
die in ihren Büchern immer wieder auch die
positiven Aspekte des Lebens in den Mittelpunkt
stellen. Verena Kast hat beispielweise
empfohlen, neben der üblichen Krankheitsanamnese
auch eine Glücks- und Freudenanamnese
zu erheben und diesbezüglichen Tabuisierungen
und Hemmungen therapeutisch
aufzuarbeiten.
Gleichwohl entsteht der Eindruck, dass die
Analytische Psychologie im Hinblick auf den
bewussten Einbezug von Glücks- und Wohlfühlfaktoren
in ihr Persönlichkeits- und Behandlungskonzept
noch einigen Nachholbedarf
hat. Dabei sind wir überzeugt, dass dies
rasch und mühelos gelingen kann, weil die
Grundausrichtung der Analytischen Psychologie
schon immer ganzheitlich, kreativ, final-prospektiv
orientiert ist.
Wir würden uns freuen, wenn es den Autoren
dieses Heftes gelingen würde, auch in Ihnen
Hoffnung und Begeisterung dafür zu wecken,
dass Dankbarkeit, Freiheit, Liebe, Freude,
Glück, Humor und schöpferisches Leben Werte
sind, für die es sich lohnt, zu leben.
Ihre Anette und Lutz Müller
 

AKTUELLE AUSGABE


Aktuelles Heft

Heft Nr. 38 • September 2017
Hinweis für den Buchhandel (Libri): Jung Journal 38 • Forum für Analytische Psychologie und Lebenskultur • (Broschiert) •
von Prof. Dr. Lutz Müller (Herausgeber) • ISBN: 978-3-939322-38-2

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